Frachtbörse: Offener Online-Marktplatz, auf dem Ladungen und freier Laderaum angeboten werden, sichtbar für alle registrierten Teilnehmer.
Eine Frachtbörse bringt Angebot und Nachfrage im Transport zusammen. Wer Ladung hat, stellt sie ein. Wer freien Laderaum hat, bietet ihn an. Alle registrierten Teilnehmer sehen die Einträge und können darauf reagieren. Frachtbörsen sind damit vor allem ein Werkzeug für den kurzfristigen Ausgleich: einen Lkw füllen, eine Rückladung finden, einen Transport schnell vergeben.
So funktioniert eine Frachtbörse
- Registrieren: Teilnehmer melden sich an und werden nach Prüfung durch den Betreiber freigeschaltet.
- Einstellen: Ladungen oder freie Fahrzeuge werden mit Strecke, Termin und Anforderungen eingetragen.
- Finden: Andere Teilnehmer suchen passende Einträge.
- Verhandeln: Preis und Bedingungen werden direkt zwischen den Beteiligten vereinbart.
Vor- und Nachteile für Versender
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Schnell Kapazität finden | Ladung, Strecken und Mengen für den Markt sichtbar, auch für Wettbewerber |
| Großer Kreis von Anbietern | Qualität der Anbieter oft unbekannt |
| Gut für kurzfristige Einzelfälle | Angebote in unterschiedlicher Form, Vergleich von Hand |
| Häufig bekommt der Billigste den Zuschlag, Qualität bleibt auf der Strecke |
Frachtbörse oder Ausschreibungsplattform?
| Frachtbörse | Ausschreibungsplattform | |
|---|---|---|
| Wer sieht Ihre Anfrage? | Der offene Markt | Nur eingeladene Spediteure |
| Wofür gebaut | Vermittlung von Ladung und Laderaum | Frachteinkauf und Kostensenkung |
| Vergleich der Angebote | Von Hand | Automatisch, im einheitlichen Format |
| Startklar | Nach Registrierung und Freigabe durch den Betreiber | Je nach Anbieter |
Beispiel: Ein Versender stellt alle seine Ausschreibungen in eine Frachtbörse ein. Ein Mitbewerber kann mit einer einfachen Berechnung den Umfang der Transporte herausfinden und direkt auf den Umsatz rückschließen.
Mit einer Ausschreibung nur unter eingeladenen Spediteuren auf einer Ausschreibungsplattform mit einer Closed Community wäre diese Information nicht nach außen gedrungen.
Frachtbörse und eFrexx
eFrexx ist keine Frachtbörse. Sie erhalten Ihr eigenes Frachtportal in Ihrem Design. Zutritt haben nur die Spediteure, die Sie selbst einladen haben (Closed Community). Die Bieter sehen sich gegenseitig nicht.
Angebote kommen in der Struktur an, die Sie vorgeben, und stehen sofort vergleichbar nebeneinander als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung.
Ihr eFrexx-Portal ist in unter 24 Stunden startklar.
Häufige Fragen
Wer nutzt Frachtbörsen?
Vor allem Speditionen und Transportunternehmen, die Ladung für freie Fahrzeuge suchen oder Aufträge weitergeben wollen. Auch Versender nutzen sie, um kurzfristig Transportkapazitäten zu finden.
Was ist der Unterschied zwischen Frachtbörse und Ausschreibungsplattform?
Auf der Frachtbörse ist eine Anfrage für den offenen Markt sichtbar. Auf einer Ausschreibungsplattform wie eFrexx sehen eine Ausschreibung nur die Spediteure, die der Versender eigens dafür eingeladen hat. Auf einer Frachtbörse kommen die Angebote der Spediteure im Format an, die der Spediteur gewählt hat. Auf einer individuellen Ausschreibungsplattform wie eFrexx kommen die Angebote der Spediteure in einer vorgegebenen Struktur an und sind sofort vergleichbar.
Sind Frachtbörsen für regelmäßige Transporte geeignet?
Eher nicht. Frachtbörsen sind auf kurzfristige Einzelaufträge ausgelegt. Für regelmäßige Transporte sind feste Partner mit vereinbarten Preisen in einem Tender meist die bessere Lösung.