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Stückgut

Stückgut: Einzelne, abzählbare Packstücke wie Paletten, Kisten oder Gitterboxen, die in Netzwerken über Umschlaglager zum Empfänger gelangen.

Stückgut sind Sendungen aus einzelnen, abzählbaren Packstücken: eine Palette, drei Kisten, eine Gitterbox. Sie sind zu klein für eine eigene Ladung und werden deshalb nicht direkt gefahren, sondern laufen durch ein Netz aus Lagern und Linienverkehren. Für viele Versender ist Stückgut der häufigste Transport im Alltag.

So funktioniert ein Stückgutnetz

  1. Vorlauf: Ein Nahverkehrs-Lkw holt die Sendung beim Versender ab und bringt sie ins Umschlaglager des Spediteurs.
  2. Hauptlauf: Dort wird sie mit anderen Sendungen für dieselbe Region auf einen Lkw geladen und über Nacht zum Ziellager gefahren. Viele Netze arbeiten dafür mit zentralen Drehkreuzen.
  3. Nachlauf: Im Ziellager wird die Sendung wieder umgeladen und zum Empfänger zugestellt.

Weil viele Speditionen allein nicht jede Region abdecken, haben sich Stückgutkooperationen gebildet. Darin arbeiten Partner zusammen, die jeweils eine Region bedienen und Sendungen untereinander austauschen.

Vor- und Nachteile

Vorteile Nachteile
Günstig für kleine Sendungen Mehrfaches Umladen, höheres Risiko für Schäden
Flächendeckend, auch in entlegene Orte Laufzeit länger als bei direkter Fahrt
Feste Laufzeiten im Netz Zusatzleistungen wie Termin oder Hebebühne kosten extra

Stückgut, Teilladung, Sammelgut

Teilladungen sind größer und werden meist direkt gefahren. Sammelgut bezeichnet die Organisationsform, bei der Stückgut vieler Versender gebündelt wird. Stückgut ist also die Ware, Sammelgut die Art, sie zu befördern.

Beispiel mit erfundenen Zahlen: Stückgutpreise eines Spediteurs nach Palettenstellplätzen für eine Relation innerhalb Deutschlands.

Paletten Preis je Sendung je Palette
1 96 € 96 €
2 168 € 84 €
4 296 € 74 €
6 408 € 68 €

Jede weitere Palette wird günstiger. Ab einer bestimmten Menge lohnt sich der Vergleich mit einer Teilladung.

Stückgut mit eFrexx

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Stückgut und Sammelgut?

Stückgut beschreibt die Art der Ware: einzelne, abzählbare Packstücke. Sammelgut beschreibt die Organisation: Der Spediteur bündelt Stückgutsendungen vieler Versender und befördert sie gemeinsam. Im Alltag werden beide Begriffe oft gleich verwendet.

Wie lange ist Stückgut unterwegs?

Innerhalb Deutschlands sind in Stückgutnetzen Laufzeiten von 24 bis 48 Stunden üblich. International dauert es entsprechend länger, je nach Entfernung und Netz.

Wie wird Stückgut abgerechnet?

Meist nach Gewicht, Palettenstellplätzen oder einer Kombination. Bei leichter, sperriger Ware wird oft nach einem Umrechnungsgewicht abgerechnet, das sich aus dem Platzbedarf ergibt.